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Regentonne winterfest machen ohne Frostschäden

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Eine Regentonne ist eine der nützlichsten Anschaffungen für den Garten. Sie fängt das Wasser auf, das sonst direkt in der Kanalisation verschwinden würde, und Ihre Pflanzen lieben es. Doch wenn der Frost einsetzt, kann genau diese Tonne zum Problem werden. Wasser dehnt sich aus, wenn es gefriert. Eine volle Tonne, ein mit Wasser gefüllter Hahn oder ein Regensammler, der noch an der Regenrinne hängt: All das sind Kandidaten für Risse. Glücklicherweise ist es kein großer Aufwand, die Regentonne winterfest zu machen. Eine Stunde an einem trockenen Nachmittag reicht völlig aus.

Warum Frost schädlich für Ihre Regentonne ist

Gefrierendes Wasser nimmt etwa ein Zehntel mehr Raum ein. In einem offenen Eimer ist das kein Problem: Das Eis dehnt sich einfach nach oben aus. In einer Regentonne ist das Wasser oft zwischen stabilen Wänden, einem Deckel und einem Hahn eingeschlossen. Das Eis drückt dann gegen alles, was im Weg ist. Bei ein paar Nächten mit leichtem Frost geht das meist gut. Bei einer längeren Periode mit strengem Frost kann jedoch etwas kaputtgehen.

Die Schwachstellen liegen vor allem im Detail:

  • Der Auslaufhahn: Es bleibt Wasser darin stehen, und ein Hahn geht schnell kaputt.
  • Der Regensammler: Das Stück in der Regenrinne und der Verbindungsschlauch können gefrieren.
  • Die Nähte und der Boden: Besonders bei einer Tonne, die bis zum Rand gefüllt ist.
  • Dekorative Tonnen: Modelle in Holzoptik oder Amphorenform sind aufgrund ihrer Form manchmal empfindlicher.

Schritt für Schritt die Regentonne winterfest machen

So gehen Sie vor. Wählen Sie einen trockenen Tag, bevor der erste richtige Frost einsetzt. Dann macht die Arbeit auch noch Spaß und der Nachbar schaut schon neugierig über den Zaun.

1. Lassen Sie die Tonne (teilweise) leerlaufen

Nutzen Sie das Wasser, um dem Garten einen letzten Schluck zu gönnen. Oder füllen Sie Ihre Gießkanne und stellen Sie diese für die Zimmerpflanzen ins Haus. Wenn Sie die Tonne komplett leeren möchten, kippen Sie sie vorsichtig, falls sie leicht genug ist. Eine Tonne, die Sie nicht vollständig leeren wollen, lassen Sie zu etwa einem Drittel oder zur Hälfte gefüllt. Dann hat das Eis Platz, sich auszudehnen.

2. Koppeln Sie den Regensammler ab

Viele Regensammler haben eine Wintereinstellung oder ein Absperrventil. Stellen Sie dieses auf „geschlossen“ oder lösen Sie den Verbindungsschlauch. Dann fließt das Regenwasser einfach wieder durch das Fallrohr nach unten. So gefriert nichts im Übergangsstück und Ihre Tonne läuft nicht unbemerkt wieder voll.

3. Lassen Sie den Hahn offen

Wenn die Tonne leer ist, drehen Sie den Hahn auf. So bleibt kein Wasser darin stehen. Manche Hähne können auch abgeschraubt und drinnen gelagert werden. Sind Sie unsicher, ob Ihr Hahn noch in gutem Zustand ist? Bei den Regentonnen-Zubehörteilen finden Sie einzelne Auslaufhähne und Regensammler.

4. Reinigen Sie die Tonne

Eine leere Tonne ist die perfekte Gelegenheit, den Bodensatz zu entfernen. Spülen Sie Schlamm und Blätter mit etwas Wasser und einer Bürste heraus. Verwenden Sie keine aggressiven Reinigungsmittel, da dieses Wasser später an Ihre Pflanzen gelangt. Den Schlamm vom Boden können Sie übrigens einfach im Beet verteilen oder auf den Kompost geben.

5. Deckel drauf

Setzen Sie den Deckel fest auf. Das hält Blätter und Schmutz ab und verhindert, dass kleine Tiere in die Tonne gelangen. Eine leere Tonne ohne Deckel kann bei starkem Wind verrutschen, stellen Sie sie also sicher auf oder legen Sie etwas Schweres hinein.

Trotzdem Regenwasser im Winter?

Möchten Sie auch im Winter Wasser zur Hand haben, zum Beispiel für Pflanzen im Gewächshaus oder unter einer Überdachung? Das ist möglich. Lassen Sie die Tonne dann teilweise gefüllt und beobachten Sie den Wetterbericht. Bei einer längeren Frostperiode ist es ratsam, den Wasserstand noch weiter zu senken.

Eine stabile Tonne auf einem hohen Sockel lässt das Wasser besser über den Hahn abfließen. Sehen Sie sich in der Kollektion Regentonnen und Zubehör ein Modell an, das zu Ihrem Garten passt, von Zinktonnen bis hin zu schlanken Wandtanks und Tonnen in Holzoptik.

Haben Sie ein Whiskeyfass mit einer Handpumpe? Leeren Sie die Pumpe und schützen Sie sie vor Frost. Eine gusseiserne Handpumpe sollte im Winter besser trocken stehen. Weitere Modelle finden Sie bei den Schwengelpumpen.

Vergessen Sie nicht das restliche Wasser im Garten

Wenn Sie schon dabei sind, gehen Sie direkt den Rest der Gartenbewässerung durch. Dann haben Sie alles auf einmal erledigt.

  • Rollen Sie den Gartenschlauch leer auf und lagern Sie ihn drinnen oder im Schuppen. Eine Schlauchaufrollvorrichtung sorgt für Ordnung.
  • Drehen Sie den Außenwasserhahn über das innenliegende Absperrventil ab und lassen Sie die Leitung leerlaufen.
  • Entleeren Sie Regner, Sprühpistolen und Anschlussstücke.
  • Stellen Sie Gießkannen umgedreht hin, damit kein Wasser darin stehen bleibt.

Bereit für das Frühjahr

Wenn im März oder April der letzte Nachtfrost vorbei ist, können Sie alles wieder in Betrieb nehmen. Hahn zu, Regensammler auf Sommereinstellung – fertig. Der erste kräftige Regenguss füllt Ihre Tonne dann bereits wieder zu einem guten Teil. Und Ihre Pflanzen? Die freuen sich still und leise. Mehr Wasser, mehr Wachstum, mehr Leben in Ihrem Garten.

Haben Sie eine Frage zu Ihrer Regentonne oder welches Zubehör zu Ihrem Modell passt? Dann kontaktieren Sie unseren Kundenservice. Wir beraten Sie gerne.

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